Kultur, Bolivien

Beste Reisezeit für Peru

Trockenzeit in den Anden, Nebel an der Küste

Die beste Reisezeit für Peru liegt zwischen Mai und September, der Trockenzeit im Andenhochland. Dann ist Machu Picchu am verlässlichsten wolkenfrei und der Inka-Trail begehbar. An der Küste um Lima hängt in diesen Monaten allerdings die Nebeldecke Garúa.

Klimatabelle Peru

Peru vereint drei Klimazonen: Küstenwüste, Hochanden und Amazonasbecken. Die Tabelle zeigt Tageshöchstwerte und die Regentage im Hochland.

MonatCusco °CRegentage CuscoLima °CIquitos °C
Januar19182631
Februar19162731
März19142731
April2082531
Mai2032231
Juni1922031
Juli1921931
August2031932
September2162032
Oktober2192132
November21122332
Dezember20162531

Warum Lima anders tickt als das Hochland

Der kalte Humboldtstrom vor der Küste sorgt für eine Umkehrung des gewohnten Musters: Wenn im Hochland Trockenzeit und beste Reisezeit herrschen, liegt über Lima von Mai bis November die Garúa – eine dichte Nebeldecke, die kaum Regen bringt, aber wochenlang die Sonne verdeckt. Von Dezember bis April ist Lima dagegen sonnig und warm.

Für die Planung heisst das: Lima ist Durchgangsstation, keine Badedestination im Südwinter. Wer Küste und Hochland verbinden will, hängt Paracas oder den Norden um Máncora an – dort scheint auch im Juli die Sonne.

Reisezeit nach Programm

Machu Picchu und Heiliges Tal: Mai bis September. Juni bis August sind am trockensten und am vollsten; Mai und September bieten ähnliche Bedingungen mit weniger Andrang.

Inka-Trail: Ganzjährig ausser im Februar, wenn der Weg für Instandhaltungsarbeiten geschlossen ist. Die Genehmigungen sind für die Trockenzeit oft ein halbes Jahr im Voraus vergeben.

Amazonas: Ganzjährig warm und feucht. Von Dezember bis Mai steht das Wasser hoch, was Bootsfahrten tief in den Wald erlaubt; von Juni bis November sind mehr Wanderwege begehbar.

Titicacasee: Mai bis September, mit kalten Nächten um den Gefrierpunkt auf 3800 Metern.

Von Mai bis September, der Trockenzeit im Andenhochland. Dann ist Machu Picchu am verlässlichsten wolkenfrei und die Wanderwege sind gut begehbar. In Cusco fallen dann nur zwei bis drei Regentage im Monat.

Der kalte Humboldtstrom erzeugt von Mai bis November die Garúa, eine dichte Nebeldecke mit wenig Regen, aber kaum Sonne. Von Dezember bis April ist Lima dagegen sonnig und warm.

Ganzjährig ausser im Februar, wenn der Weg für Instandhaltungsarbeiten gesperrt ist. Für die Trockenzeit sind die begrenzten Genehmigungen oft ein halbes Jahr im Voraus vergeben.

Cusco liegt auf 3400 Metern. Planen Sie zwei Akklimatisierungstage ein, idealerweise zuerst im tiefer gelegenen Heiligen Tal auf rund 2800 Metern. Viel trinken, leicht essen, anstrengende Wanderungen auf die Folgetage legen.

Ganzjährig. Von Dezember bis Mai steht das Wasser hoch, was Bootsfahrten tief in den überfluteten Wald erlaubt. Von Juni bis November sind dafür mehr Wanderwege begehbar.

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